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10.11.2017

Weltgebetstagswerkstätten zu Surinam

Der nächste Weltgebetstag wird zum Thema "Gottes Schöpfung ist sehr gut" weltweit am 2. März 2018 gefeiert. Christinnen aus Surinam haben ihn vorbereitet.

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr im Vorfeld von zahlreichen Werkstätten und Veranstaltungen begleitet, die jetzt im November beginnen. Pastorin Uta Gerstner aus der Fachstelle Geschlechtergerechtigkeit in Diakonie + Bildung bereitet die Veranstaltungen vor. In unserem Veranstaltungskalender sowie im Weltgebetstags-Flyer stehen die Termine mit ausführlichen Informationen.

Im November gibt es zum Beispiel die Werkstatt "Begegnungen mit Menschen aus Surinam". Die Journalistin Freddy Dutz vom Evangelischen Missionswerk Deutschland schildert Begegnungen mit Menschen in Surinam, dem Partnerland des Weltgebetstags 2018.

Beitrag: 5 € incl. Imbiss
Termin: Donnerstag, 23. November 2017, 19.00 – 21.30 Uhr
Ort: Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12
Anmeldung bitte an: Martina Alt, Tel. 040 519000-915, m.alt[at]kirche-hamburg-ost[dot]de

Das kleinste Land Südamerikas ist ein sehr junges Land - erst seit 1975 ist die ehemalige niederländische Kolonie eigenständig. Die europäischen Kolonialherren vertrieben die indianische Urbevölkerung in den Regenwald und brachten Menschen aus allen Erdteilen auf ihre Plantagen: als verschleppte Sklav*innen aus Westafrika, als Vertragsarbeiter*innen aus Indien, China und Indonesien. Neben den verschiedenen Muttersprachen und dem offiziellen Niederländisch wird vor allem Surinamisch gesprochen.

In Surinams Hauptstadt Paramaribo, die wegen ihrer Holzbauten 2002 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, stehen Kirche, Hindutempel, Moschee und Synagoge nebeneinander. Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist christlich, und die evangelische Herrnhuter Brüdergemeine arbeitet eng mit der katholischen Kirche im Schul- und Gesundheitsbereich zusammen. Sich in der Verschiedenheit ihrer Herkunft als ein Volk zu verstehen, das ist die wichtigste Aufgabe der Menschen in Surinam, sagt Diana Pengel, die Vorsitzende des surinamischen WGT-Komitees. Deshalb steht im Zentrum des Gottesdienstes die biblische Geschichte von
der Erschaffung der Welt, in der alle Menschen Gottes Geschöpfe sind. Wie gefährdet ihre wunderbare Schöpfung ist, das merken die Surinamer*innen immer mehr: der steigende Meeresspiegel bedroht
ihre Dörfer und Städte an der Küste; illegaler Goldabbau zerstört den Regenwald und vergiftet das Wasser mit Quecksilber.