Regionale Personalförderung

Die Finanzsatzung unseres Kirchenkreises Hamburg-Ost ermöglicht eine finanzielle Förderung von Mitarbeiterstellen, die regionale Verantwortung im Bereich der Jugendarbeit übernehmen.

Durch diese Möglichkeit der Förderung soll sichergestellt werden, dass

  1. die Vielfalt kirchlicher Berufsgruppen in regionaler bzw. gemeindlicher Arbeit erhalten bleibt,
  2. angemessene Anstellungsverhältnisse ermöglicht werden,
  3. durch gute Professionalität die Qualität kirchlicher Arbeit erhalten bleibt,
  4. regionale Zusammenarbeit einen positiven Anreiz erfährt.

§ 13 Finanzsatzung: Regionale Personalförderung

(1) Der Kirchenkreis unterhält insbesondere für den Bedarf der Kirchengemeinden einen Personalförderungs-Fonds zur Förderung von Stellenbesetzungen in der Region mit qualifizierten Arbeitskräften durch die Bezuschussung von Personalkosten.

(2) Die jeweilige Stelle muss in regionaler Zusammenarbeit getragen werden oder einen übergemeindlichen Wirkungsgrad haben. Es soll sich bei der eingerichteten und zu besetzenden Stelle um eine unbefristete Vollzeit-Stelle handeln. Personalförderungsmittel können vergeben werden, wenn der oder die Antragssteller einen Eigenanteil von zwei Drittel der Bruttopersonalkosten leistet. Bei der Vergabe sind die geförderten Maßnahmen in der Region zu berücksichtigen. Die geplanten Maßnahmen in der Region sind offen zu legen. Personalförderungsmittel sollen für maximal drei Jahre bewilligt werden.

Weitere Informationen

Eine Arbeitshilfe zur Antragsstellung finden Sie unter folgendem Link in der Rubrik Anträge:
http://www.kirche-hamburg.de/kirchehamburg/kirchenkreise/kk.hamburg-ost/kk.hamburg-ost.11/kk.hamburg-ost.11.2/index.html

Gerne beraten wir Sie vor Antragstellung und helfen bei der Erarbeitung neuer Konzeptionen von regionaler Kinder- und Jugendarbeit.

Des Weiteren empfehlen wir, die Fachaufsicht für die/den Mitarbeitende/n an die Arbeitsstelle Ev. Jugend zu delegieren.

Zudem sollte eine Steuerungsgruppe eingerichtet werden, die aus jeweils einer Delegierten des jeweiligen Kirchenvorstandes der beteiligten Gemeinden, der Dienstaufsicht und der Fachaufsicht, die Zielsteuerung und die Begleitung der regionalen Jugendarbeit verantwortet, besteht.