Kooperation mit Schule

Über den Religionsunterricht hinaus

Schulkooperative Arbeit bezeichnet die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Schule, die sich nicht auf den Religionsunterricht beschränkt, sondern Themen und Inhalte umfassend gemeinsam bearbeitet. Das Angebot schulkooperativer Projekte lässt eine Kirchengemeinde/Region zu einem kirchlichen Ort im Stadtteil werden, die dadurch auch für junge Menschen sichtbar wird, die oftmals kaum oder gar keinen Kontakt mehr mit ihr haben. Hier wird die Mitverantwortung für die (inter-)religiöse Bildung, die seelsorgerliche Begleitung und die Herzensbildung der Kinder und Jugendlichen übernommen. 

Hier sind Kreativität und Mut gefragt, um Modelle und Projekte zu entwickeln. „Kirche und Schule“ unterstützt und begleitet diese Arbeit vor Ort.

Einige Pilotunternehmungen sind bereits gelungen, zum Beispiel:

  • Willst du mit mir gehen – Ein Pilgerweg zu den Stationen des Lebens (Klasse 6). Dabei kooperierten die Gyula-Trebitsch-Stadtteilschule und die Kirchengemeinden Farmsen-Berne und Tonndorf. Der ganze Jahrgang 6, 250 Schülerinnen und Schüler, besuchte in Gruppen Friedhöfe, Altenheime, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Kirche und Gemeindehaus, um über Stationen in ihrem Leben nachzudenken.
  • In Hamburg ist seit 2017 der Reformationstag wieder gesetzlicher Feiertag, daher laden die Kirchengemeinde Lehmsahl und die Markus-Kirchengemeinde Hohenhorst Rahlstedt-Ost die 4. Klassen zu einem „Kleinen Lutherfest“ in die Kirche und das Gemeindehaus ein, um ihnen die Bedeutung Martin Luthers nahe zu bringen.
  • „Jung trifft Alt“ und „Alt trifft Jung“. Eine Senior*innengruppe der Kirchengemeinde Farmsen-Berne begleitet eine Grundschulklasse.